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18.07.2011 | 12:40 h

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Mathias und Lukas Flückiger bei den Schweizer Meisterschaft in Plaffeien

Nach den beiden erfolgreichen Welt Cup Rennen in Übersee starteten Lukas und Mathias Flückiger am Sonntag bei der diesjährigen Schweizermeisterschaft in Plaffeien.

© www.matthiasflueckiger.ch

Beim letzen Welt Cup in Windham USA waren insgesamt sieben Schweizer unter den ersten zwanzig der Rangliste. Somit konnten sich etliche Fahrer Chancen auf eine Madaille aurechnen. Ein spannendes Rennen war also vorprogrammiert.

 

Am Samstag beim Training präsentierte sich den Athleten eine äusserst attraktive Mountain Bike Strecke – trotz Flachpassagen, die das Zielgelände mit dem Hauptteil der Strecke verbindet. Denn ein grosser Teil der Strecke war mit Singletrails ausgelegt. Wie schon die Wettervorhersage prophezeite, begann es am Sonntagmorgen anhaltend zu regnen, wodurch die Streckenverhältnisse viel technischer und schwieriger wurden.

Den Bernern Lukas und Mathias Flückiger kamen diese Verhältnisse entgegen. „Eigentlich fahre ich schon lieber bei trockenen Bedingungen, aber meistens gelingen mir bei Schlammschlachten die besten Resultate“, meinte Lukas vor dem Rennen. Drei Stunden vor dem Start gingen beide zum letzten Test auf die Strecke. „Die Reifenwahl vom Samstag hat jetzt kein Bedeutung mehr“, sagt Mathias nach der Testfahrt. Trotzdem, die Bedingungen hätten schlechter sein können: „ Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, vor allem tieferen Schlamm. Der Boden ist nur oberflächig aufgeweicht“ stellt Mathias fest. Und so trifft er auch seine Entscheidung über den Pneu den er fahren will. „Zu viele Stollen auf der Rollfläche des Reifens bremsen dich, und hier hat es schon noch Passagen bei dem die Rolleigenschaften von Bedeutung sind“. Etwas anders die Entscheidung von Lukas, der auf ein kompletten Regen- und Schlammpneu setzte.

 

Beim Start fing es dann kräftig an zu regnen, die Streckenverhältnisse erschwerten sich also. Für Mathias zu spät, um nochmals die Räder zu wechseln. Statt dessen konzentrierte er sich voll und ganz auf den Start. Der gelingt beiden Brüdern sehr gut. So können sie sich in den ersten Singletrail und Abfahrten ganz an der Spitzte einreihen. „Heute sollte es mal klappen für die Jungs“ meinte Oliver Kaderli, Mechaniker des Teams, bei der zweiten Durchfahrt in der Tech-Zone. In einer vierer Gruppe gehen sie zusammen mit Florian Vogel und Balz Weber auf die zweite Runde. „Eigentlich hatte ich am Morgen immer noch etwas Jetlag und fühlte mich müde von der Reise von den USA, aber dann am Rennen selbst hatte ich wirklich Power“, sagt Mathias rückblickend.

 

Die Bedingungen auf der Strecke wurden durch den anhaltenden Regen  von Minute zu Minute schlechter. Dies hat auch Auswirkungen auf den Rennverlauf, Mathias verliert innerhalb einer Runde die Spitzengruppe und büsst reichlich an Zeit ein. „In der vierten Runde musste ich die Räder in der Tech-Zone Wechseln, es war nicht mehr möglich so zu fahren“ sagt Mathias nach dem Rennen.

(Quelle: )

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