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05.09.2011 | 10:43 h

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Michael Veit

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Große Enttäuschung für Moritz Milatz bei der WM

Völlig anders als erwartet und letztlich sehr enttäuschend, verlief das Weltmeisterschaftsrennen für den Deutschen Meister Moritz Milatz im schweizerischen Champéry.

© Maasewerd

© Maasewerd

Nichts war es mit der am Morgen noch geglaubten Stärke. Zu keinem Zeitpunkt konnte der 29-Jährige Freiburger sein eigentlich vorhandenes Potential abrufen und beendete mit dem schlechtesten WM-Ergebnis seit Jahren auf Rang 31 das Rennen. Wenig tröstlich, dass auch einige andere Spitzenfahrer bei diesem Sasionhöhepunkt nicht ihr gewohntes Niveau erreichten.


Tscheche Kulhavy krönt mit WM-Titel überragende Saison

Es waren die im Vorfeld genannten Verdächtigen, die am Ende auf dem Podium standen. Einen Zufalls- oder Überraschungsgewinner gab es wie zu erwarten nicht. Zu den sowieso schon sehr schweren technischen Bedingungen, verschärfte einsetzender Regen ab der dritten Runde das Rennen zusätzlich und verlangte den Athleten alles ab. Keiner - auch nicht die technisch Versiertesten - blieben bei diesen Bedingungen ohne Fahrfehler oder gar Sturz. 
Außer den gehandelten Favoriten Kulhavy (CZE), Schurter (SUI) und Absalon (FRA) war es maßgeblich Titelverteidiger Hermida (ESP), der aktiv zum Renngeschehen beitrug und anfänglich zur dreiköpfigen Spitzengruppe zählte. Erst nach einem Fahrfehler mit schleichendem Druckverlust im Hinterreifen, verlor Hermida den Kontakt zu Kulhavy und Schurter und gleichzeitig rauschte der Franzose Absalon an ihm vorbei und übernahm Position drei. Die Entscheidung fiel in der vorletzten Runde, als Jaroslav Kulhavy sich durch eine Attacke im steilen Aufstieg mit mehreren Sekunden vom Schweizer Schurter absetzte und diesen Vorsprung dann bis ins Ziel nicht mehr abgab.

 

Fumic stürzt fünf Mal und wird dennoch bester Deutscher

Gleich fünf Mal stürzte und strauchelte Moritz’ Nationalmannschaftskollege Manuel Fumic während des Rennens - dabei einmal sehr schmerzhaft auf das Becken - und beendete das WM-Rennen dennoch als bester Deutscher Fahrer auf Rang neun. Seiner Aussage: "Schade, ohne den Sturz am Anfang hätte es auch ein paar Plätze besser sein können. Der Regen hat das Ganze aber zu einem Lotteriespiel gemacht, mit Rang neun bin ich zufrieden", darf man daher getrost zustimmen. Zweitbester Deutscher wurde Jochen Käß auf Rang 27, der mit diesem Abschneiden nach schwierigen Wochen durchaus zufrieden war. Noch schlechter als für Moritz Milatz lief es indes für Mannschaftskollegen Kurschat der mit der Strecke und den regnerischen Bedingungen gar nicht zu recht kam und in Folge der 80 Prozentregel sogar aus dem Rennen musste. 

Moritz Milatz konnte nicht leiden

Ganz und gar nicht nach Erwartung verlief es für den Deutschen Meister Moritz Milatz der später im Ziel achselzuckend konstatierte: "Ich weiß nicht was heute los war. Ich bin weder kaputt, noch konnte ich schneller fahren. Ich weiß wirklich nicht an was es lag.

(Quelle: www.moritz-milatz.de)

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