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10.07.2009 | 08:11 h

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Redaktion:

Erhard Goller

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MTB-Europameisterschaft Zoetermeer 9.-12. Juli

Titelverteidigerin Sabine Spitz führt das 28-köpfige BDR-Aufgebot bei der Cross-Country-Europameisterschaft an. Die EM in Zoetermeer, Niederlande, beginnt am Donnerstag mit dem Staffelrennen und endet am Sonntag mit den Elite-Wettbewerben. +++ Hier erste Fotos von der umstrittenen Strecke!

© Armin M. Küstenbrück

Wir berichten im SKS-Liveticker von folgenden Rennen:

  • Freitag, 10. Juli:
    • 13.00 Uhr Juniorinnen
    • 15.00 Junioren
  • Samstag, 11. Juli:
    • 11.00 Damen U23
    • 14.00 Herren U23
  • Sonntag, 12. Juli:
    • 10.00 Damen Elite
    • 13.00 Herren Elite

Der Liveticker wird untersützt von der Firma »SKS Germany« in Sundern, Hersteller von hochwertigen Bikepumpen, Minitools, Schmutzfängern und anderen nützlichen Produkten für den Radfahrer. Die Firma ist unter anderem Hauptsponsor des erfolgreichen UCI Trade-Teams »SKS Made in Germany«, das bei diesem Event mehrere Fahrer am Start hat.

 

Hier geht es zum SKS-Liveticker

 

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Sabine Spitz peilt Hattrick an

»Der Hattrick wäre natürlich toll«: Olympiasiegerin Sabine Spitz liebäugelt mit dem dritten EM-Titel in Folge obwohl sie gemessen an den Frühjahrsergebnissen in Südholland nicht unbedingt als Top-Favoritin gehandelt wird. Das war sie 2008 in St. Wendel allerdings auch nicht. Sei dem letzten Aufeinandertreffen der Weltspitze sind allerdings schon mehr als sechs Wochen vergangen, und die Karten werden bei der Europameisterschaft neu gemischt.

Spitz hatte sich bei Siegen in Albstadt und bei der Tour de l’Ain wieder ihrer Topform angenähert. »Auf dem Kurs in Zoetermeer wird es wohl auch ein taktisches Rennen, und man muss die Rennsituation auf sich wirken lassen«, blickt die Südbadenerin voraus. Die 5,2 Kilometer bei der Skihalle »Snowworld« haben mit Mountainbike wenig zu tun, sondern ähneln einem Cross-Kurs. Maximal 20 Höhenmeter sind auf dem Gelände am Stück zu überwinden. Für Spitz ist das bestimmt kein Nachteil, zumindest wenn es keine Laufpassagen gibt.

Die Deutsche Marathonmeisterin Adelheid Morath mag den Kurs nicht, will sich davon aber nicht beeinflussen lassen. »Es wird extrem hart, aber ich will in die Top-Ten«, sagt die Freiburgerin. Anja Gradl fühlt sich trotz Stress mit Prüfungsvorbereitungen ebenfalls in guter Verfassung.

Strecke für Cross-Spezialisten?

Die Charakteristik des Kurses wird wohl das Klassement stark beeinflussen. Olympiasieger Julien Absalon (FRA) verzichtet auf einen Start, dafür ist mit dem belgischen Cross-Star Sven Nys als Medaillenkandidat auf jeden Fall zu rechnen. Der Italiener Marco Fontana beherrscht das Cross-Metier ebenfalls, genauso wie der Schweizer Ralph Näf oder der Spanier José Hermida.

Kurschat verzichtet, Milatz ohne Prognosen

Was die deutsche Beteiligung angeht, hat der Weltcup-Gesamtzweite Wolfram Kurschat verkündet, dass er sein Augenmerk ganz auf die eine Woche später stattfindende DM und die darauf folgenden beiden Kanada-Weltcups richtet. Er verzichtet daher auf den Start bei der EM.

(Quelle: )

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Argentos, 09.07.2009 | 10.24
EM Zoetermeer Wer kommt auf diese irreale Idee?
Gibt es denn neusestens Bestrebungen die Sportart Mountainbiken dem Cross einzuverleiben?

Während Worldcups in Offenburg, Houffalize, Fort William etc. den Streckenstandard internationaler Veranstaltungen im Mountainbikerennsport vorgeben, haben die Verantwortlichen der uec nichts anderes zu tun, als ausgerechnet die Europameisterschaft auf einem Cross-Parcour in Sichtweite der hollänischen Küste abzuhalten.

Nachdem etliche Fahrer diesen Missstand inzwischen öffentlich kritisieren, muss man sich fragen wer für diese Entscheidung eigentlich verantwortlich ist. Klar dürfte doch sein, dass dieser Micky Mouse-Parcour lediglich den Crossern entgegen kommt und Mountainbiker sowohl von den Anstiegen als auch bei den Abfahrten schon fast grotesk benachteiligt sind.

Muss sich denn eine Europameisterschaft nicht an den technischen Ansprüchen der Sportart ausrichten?
Diese Meisterschaft ins totale Flachland zu vergeben ist genauso bescheuert, wie Skilanglaufwettbewerbe in Düsseldorf auszutragen und zeigt wiederum welche schlechte Interessenvertretung der Mountainbikesport sowohl auf nationaler, wie internationaler Bühne hat. Schade das für diese wunderbare Massensportart der führende Kopf so garnicht passt!