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31.05.2010 | 15:39 h

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Jagd auf Dietsch: Trans- Germany startet am Mittwoch

Am 2. Juni fällt der Startschuss zur »Craft Bike Trans-Germany 2010 powered by NISSAN« um 10:15 Uhr in Garmisch-Partenkirchen am Richard-Strauss-Platz.

Thomas Dietsch gewann die Trans-Germany 2009
© CRAFT BIKE TRANS GERMANY powered by NISSAN – Peter Musch

1.200 Mountainbiker machen sich dann auf den Weg nach Lermoos (AUT), dem Ziel der ersten Etappe, ehe es in der Folge über Pfronten (GER) und Sonthofen (GER) bis nach Bregenz (AUT) geht. Ganz vorne in der Startaufstellung wird sich der Titelverteidiger Thomas Dietsch (FRA, Team Bulls) einreihen, der bei der vierten Auflage des Etappenrennens einer starken Konkurrenz um den Sieg ins Auge blickt.

Doch Dietsch geht, auch wenn der Monat Mai wenig berauschend für ihn verlief, optimistisch ins Rennen: »Ich habe zuletzt keine guten Resultate gehabt und mich auch nicht so gut gefühlt. Aber ich denke, dass meine Form wieder da ist. Deshalb hoffe ich, vorne mitzufahren.«

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Allerdings gibt der Franzose zu bedenken, dass es im Vergleich zum Vorjahr wohl ganz anders ablaufen wird. »Durch die Verkürzung auf vier Etappen tritt die Taktik in den Hintergrund. Man muss jeden Tag Vollgas geben, immer vorne mit dabei sein, darf sich nicht einmal schlechte Beine erlauben.«

 

Starke Gegenspieler im Kampf um den Sieg

Zu den stärksten Konkurrenten um einen Platz ganz vorne im Klassement dürften – neben seinen deutschen Teamkameraden Karl Platt und Stefan Sahm, den Siegern der Premierenveranstaltung (damals noch für Zweierteams) – vor allem die Profis von Multivan Merida Biking zählen. Der amtierende Deutsche Meister Jochen Käß und Hannes Genze sicherten sich im Vorjahr je drei von insgesamt sieben Etappensiegen.

Die Auftaktetappe von 2009 ging auf das Konto eines anderen Staatsmeisters. Alban Lakata (AUT) wird heuer hochmotiviert an den Start gehen, endet doch neben der ersten Etappe auch die letzte in der Heimat des Österreichers. Ihn soll mit Topeak-Ergon-Racing-Teamkollege Robert Mennen ebenfalls kein Unbekannter unterstützen.

Als weitere Top-Favoriten gelten zudem zwei international erprobte Mountainbiker. So sollte man in jedem Fall Weltcup-Fahrer Burry Stander (RSA) und den ehemaligen Weltmeister aus der Schweiz, Christoph Sauser, auf dem Zettel haben.

Interessant dürfte zudem sein, wie sich der zehnfache Österreichische Staatsmeister im Cyclocross, Peter Presslauer, bei seiner ersten Trans-Germany schlägt.

Spannung auch bei den Damen erwartet

Nicht nur bei den Männern, auch bei den Damen schickt sich ein hochkarätiges Feld an, um den Sieg zu kämpfen. Neben der finnischen Bikerin Pia Sundstedt von Craft-Rocky Mountain sind auch die beiden dänischen Schwestern Anna-Sofie und Kristine Norgaard (Rothaus-Cube) äußerst schnell unterwegs.

Erfahrung aus dem Vorjahr bringen Team Haibike-Riderin Elisabeth Brandau, Hard Rocx-Bikerin Nina Gässler, Danièle Troesch (FRA, Fiat-Rotwild) und Sally Bigham (GBR) von Topeak-Ergon-Racing mit.

(Quelle: PM Smaragd Medien – Oliver Kraus)

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