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05.07.2010 | 00:20 h

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Redaktion:

Erhard Goller

 
 
 

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Vorschau: Mountainbike- Europameisterschaft in Haifa

++ Update: Erste Bilder aus Haifa! ++ Die deutschen Mountainbiker besitzen bei der Europameisterschaft in Israel vor allem bei den Junioren Medaillenchancen. Olympiasiegerin Sabine Spitz hält sich mit ihren Prognosen zurück.

Biker auf der Strecke, hinten der Berg Carmel
© Armin M. Küstenbrück

Ein Industriegebiet grenzt an die Strecke
© Armin M. Küstenbrück

Näf beim Training in einer Abfahrt
© Armin M. Küstenbrück

KTM-Bikerin Raggli, hinten das Meer
© Armin M. Küstenbrück

Die Schweizer beim Training nahe der Hauptverkehrsstraße von Haifa
© Armin M. Küstenbrück

Die Schweizer wollen bei der EM mächtig Staub aufwirbeln
© Armin M. Küstenbrück

»Die Temperaturen kommen mir sicher entgegen, aber international kann ich meine Leistungsfähigkeit noch nicht einschätzen. Ich will aber ein gutes Ergebnis realisieren und versuche. in die Top-Fünf zu fahren«, erklärt Spitz.

Anja Gradl und Hanna Klein können sich einen Platz unter den besten 15 zum Ziel setzen. »Die Strecke kommt mir vermutlich nicht so entgegen, aber ich werde versuchen, das Optimum herauszuholen«, sagt Gradl.

 

Medaillenhoffnungen im Juniorenlager

In den U23-Kategorien schickt Bundestrainer Frank Brückner mit Markus Bauer und Fabian Strecker, sowie Mona Eiberweiser am Donnerstag nur drei Sportler ins Rennen. Bauer und Strecker waren schon im März in Haifa und haben den Kurs bei Wettkampf-Bedingungen getestet. Mit dem Ergebnis, dass Bauer dreimal Defekt fuhr. »Der Kurs ist sehr steinig und defektanfällig. Das macht ihn technisch schwierig«, sagt Bauer, der sich einen Platz unter den besten zehn zum Ziel gesetzt hat.

Was Mona Eiberweiser in ihrem ersten U23-Jahr leisten kann, weiß auch sie selbst nicht. »Ich weiß nicht wie ich mich einschätzen soll. Ich werde versuchen, technisch sauber zu fahren, und dann sehen, was dabei raus kommt. Mein Ziel sind die Top-Ten«, sagt Eiberweiser, die sich Anfang Mai einen Rippenbruch zugezogen hatte. Immerhin deutet ihr Sieg bei der Tour de l’Ain auf eine gute Form hin.

Die größten Medaillenchancen für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gibt es wohl in den beiden Juniorenkategorien. Der Münstertäler Julian Schelb zählt am Mittwoch zu den Titelanwärtern, genauso wie Johanna Techt aus Lindau und Helen Grobert aus Remetschwil.

Wie üblich beginnt die Europameisterschaft mit dem Team-Relay. Zum Staffel-Rennen tritt die BDR-Auswahl am Dienstag in bestmöglicher Besetzung an. Sabine Spitz, Moritz Milatz, Markus Bauer und Julian Schelb hoffen darauf, gut über die jeweils eine Runde zu kommen. »Vielleicht können wir ja dieses Jahr den Fluch erfolgreich bekämpfen«, sagt Bundestrainer Brückner.

Nur eine einzige Silbermedaille war dem deutschen Team im Relay-Wettbewerb bisher vergönnt. Das war 2004 bei der EM in Polen, ausgerechnet als man nicht in Bestbesetzung antrat. Moritz Milatz war damals als U23-Fahrer dabei.

Zeitplan (MESZ*):

Dienstag, 6. Juli

  • 15 Uhr Team-Relay

Mittwoch, 7. Juli

  • 8 Uhr Juniorinnen
  • 10 Uhr Junioren

Donnerstag, 8.

(Quelle: ---)

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