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24.03.2010 | 18:13 h

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Redaktion:

Erhard Goller

 
 
 

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»Ich gebe alles«: Elisabeth Brandau im BSN-Interview

Elisabeth Brandau hat nach einer starken Cross-Saison mit der DM-Silbermedaille nun auf Zypern beim Sunshine-Cup bereits wieder MTB-Rennen bestritten. Wir haben die fürs Haibike-Team startende Marathon-WM-Fünfte aus Schönaich zum fliegenden Wechsel aufs Mountainbike und zu ihren Zielen befragt.

Elisabeth Brandau
© Armin M. Küstenbrück

Elisabeth Brandau beim Afxentia-Rennen
© Armin M. Küstenbrück

Elisabeth Brandau als Crosserin
© Armin M. Küstenbrück

Aber oft, das muss ich zugeben, erwarte ich schon zu viel von mir. Als mir dann auch das Material Probleme machte, ging mir auch ein bisschen der Kampfgeist verloren. Der ist eigentlich meine Stärke, und ich kann dadurch noch mehr rausholen, als man es von mir zum Beispiel vom Training kennt.

Du hast nach der Cross-Saison nur zwei Wochen pausiert und bist jetzt schon wieder MTB-Rennen gefahren. Hast du keine Angst, dass dieses Programm zu intensiv ist, dass dir irgendwann die Puste ausgeht?
BRANDAU:
Abwechslung ist alles, und so lange es Spaß macht, warum nicht? Ich muss natürlich wirklich aufpassen, das habe ich ja auch beim Rennen in Amathous gemerkt. In dieser Woche habe ich mich nach dem dreiwöchigen Grundlagenblock auch erst mal entspannt an den Pool gelegt und auf Zypern ein wenig Sightseeing mit Freunden gemacht, um den Kopf zu befreien und auch die Beine zu erholen. Das Training passe ich manchmal von Woche zu Woche an, wenn ich mich körperlich nicht so fühle. Und das, denke ich, ist das Wichtigste.

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Diese Saison lege ich den Schwerpunkt auf Cross-Country.
Marathon steht ein wenig im Hintergrund, mal abgesehen von der Marathon-WM in St. Wendel.

 

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Die Rennen sind also auch eine Abwechslung oder Teil des Trainings?
BRANDAU:
Die Rennen motivieren mich auch, um das Training durchzuziehen. Es ist nicht so einfach nach zehn Stunden Arbeit sich abends mit Licht bei null Grad aufs Rad zu setzen, manchmal noch mit Schnee und Regen oder sogar vor der Arbeit. Ich denke, da haben mir die Cross-Rennen diesen Winter viel geholfen. Zudem ich mir auch viel Technik und Sprintvermögen dadurch geholt habe. Ohne die hätte ich keine Chance bei einem Cross-Country-Rennen, nachdem ja meine Vorliebe den Marathons gegolten hat. Zudem härtet es einfach ab. Mir kann keiner erzählen, wir haben schlechtes Wetter oder so – das geht trotzdem. Ich würde auch zu Hause jetzt dasselbe trainieren wie hier. Ich glaube, ich muss ein kleines Crashprogramm fahren, um einiges aufzuholen, aber das wird schon. Wir werden ja sehen.

2009 hast du in Champéry beim Weltcup mit Platz 24 schon mal ein Ausrufezeichen gesetzt. Was hast du dir für diese Saison vorgenommen? Wie werden die Gewichte zwischen Marathon und Cross-Country verteilt sein?
BRANDAU:
Diese Saison lege ich den Schwerpunkt auf Cross-Country, es macht mir auch immer mehr Spaß.

(Quelle: ---)

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