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13.03.2010 | 19:35 h

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Redaktion:

Karl Groß

 
 
 

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Stefan Danowski: Wie soll das bloß weitergehen?

Der Winter, der kein Ende nehmen will, bringt TrengaDe-Racer Stefan »Dano« Danowski an den Rand der Verzweiflung. Will er doch in wenigen Tagen bei 35 Grad Hitze am Start stehen ...

Danos Radl im Schnee
© Stefan Danowski

 

Hier ist Danos TrengaDepesche #04/2010:

Nach einer Crosssaison mit Höhen und Tiefen folgte die verdiente Ruhe. Es fiel mir in diesem Jahr nicht wirklich schwer, das Rad zu ignorieren, da sich der Winter in Hamburg fest eingenistet hatte. Ab Mitte Februar sollte es aber wieder mit Grundlagentraining vorangehen.

Zwei-Stunden-Einheiten statt langer Ausfahrten

Da wir Permafrostbodenverhältnisse hatten, musste man sich zum Trainieren schon etwas einfallen lassen. Zunächst waren die Wanderwege im Wald und an der Alster perfekt zum Trainieren. Nach einer kurzen Phase mit Plusgraden war in Hamburg nur noch »Holiday on Ice« angesagt. Zunächst ließ ich das Rad komplett stehen, bevor ich mich wieder langsam auf geräumte Straßen traute. Jede Ecke und jeder Kreisverkehr hatte aber an jedem Tag eine andere Beschaffenheit. Das war hier reines Techniktraining.

Rennen statt Trainingslager

Ein Blick auf den Kalender verriet mir aber, dass es bald wieder auf die Rennstrecke gehen sollte. In diesem Jahr habe ich mich entschieden, auf ein Trainingslager zu verzichten und gleich bei einem Rennen zu starten. Trainingslager werden einfach überbewertet, denn eigentlich machen Rennen mehr Spaß als endlose Grundlagenkilometer. Das Problem ist bloß, ohne diese übersteht man keine Rennen. Also musste ich versuchen bei widrigen Bedingungen etwas für die Kondition zu tun.

Und wozu das alles?

Nach ein paar längeren Ausfahrten am Wochenende und kurzen Einheiten in der Woche kam auch langsam wieder das Gefühl fürs MTB. Wurde auch Zeit, denn der Start der Cape Epic in Südafrika rückt unaufhaltsam näher. Nach letzten Information haben die dort über 35°C, während bei uns erneut der Winter eingefallen ist. Allmählich befürchte ich, dass die sieben Etappen rund um Kapstadt mich dann doch mehr fordern werden, als mir lieb ist. Aber das ist egal, denn die Cape Epic ist für mich und Jan Begemann ein Abenteuer und natürlich Urlaub und kein Trainingslager. Die verbleibende Zeit wird nochmals genutzt, um zumindest ein paar Kilometer in die Beine zu bekommen. Jan, der in Südafrika schon diverse Rennen gefahren ist, hat hier eindeutig die besseren Voraussetzungen. Auch sind seine Wetterbedingungen etwas angenehmer als meine ... siehe Foto.

Ahoi, Dano

(Quelle: Stefan Danowski)

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