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26.09.2011 | 10:42 h

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Marathon

 

Sparkasse TRANS Zollernalb 2011 – 2. Etappe

Lakata holt die Etappe – Karl Platt verteidigt Gelb

© Küstenbrück

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Alban Lakata hat sich auf der zweiten Etappe der Sparkasse TRANS Zollernalb von Balingen nach Albstadt den Tagessieg geholt. Karl Platt wurde Zweiter und verteidigte durch zwei Bonus-Sekunden beim letzten Sprint sein gelbes Führungstrikot vor Lakata. Zeitgleich erreichte Alexandre Moos das Ziel in Ebingen und bleibt in der Gesamtwertung auf Rang drei. Bei den Damen sah man die gleiche Reihenfolge wie nach der ersten Etappe: Ann-Kathrin Hellstern vor Gabi Stanger und Ivonne Kraft.

 

Karl Platt (Osthofen), Alban Lakata (Österreich) und Alexandre Moos (Schweiz) scheinen den Gesamtsieg bei der zweiten Sparkasse TRANS Zollernalb unter sich auszumachen. Das Trio liegt vor der letzten Etappe nicht nur in dieser Reihenfolge und nur durch fünf Sekunden getrennt in Führung, die Drei scheinen auch die Stärksten im Feld zu sein.

Vorjahressieger Hannes Genze (Sindelfingen) konnte auf den 82,36 Kilometern zwischen Balingen und Ebingen zwar mithalten, verbremste sich aber in einer Kurve zwei Kilometer vor dem Ziel und verpasste dadurch die Chance um den Tagessieg mitzumischen, nachdem er am Tag zuvor bereits 2:40 Minuten verloren hatte.

„Heute ging es viel besser. Am Schluss war es hart, aber ich denke, im Finish hätte ich schon ein Wörtchen mitreden können“, bedauerte Genze, der als Vierter zeitgleich, aber vor Robert Mennen (Nörvenich) die Ziellinie überquerte.

 

So erreichten Platt, Lakata und Moos gemeinsam die Zielgerade in der Stadtmitte von Ebingen. Platt, als Vortagessieger und Träger des gelben Führungstrikot, überließ Lakata den Etappensieg. Zuvor hatte er sich beim letzten Sprint in Meßstetten zwei Bonus-Sekunden geholt und damit das gelbe Trikot schon sicher.

 

Platt holt sich zwei Sekunden

Vor diesem Sprint versteuerte sich Alban Lakata in einer Abfahrt und musste Platt den zweiten Platz und Genze den dritten überlassen.

Zu diesem Zeitpunkt, es waren 60 Kilometer gefahren, lag Andreas Kugler alleine in Führung und hatte auch die letzte Sprint-Wertung gewonnen. Der Schweizer hatte das Geschehen ab Kilometer zwei bestimmt. „Da war es grade ruhig im Feld und ich bin angetreten. Nach dem schlechten Tag gestern, musste man ja was probieren“, erklärte Kugler. Er bekam Gesellschaft, unter anderem auch vom Schweizer Balz Weber und von Tim Böhme (Freiburg). Der EM-Dritte konnte Kugler am längsten Gesellschaft leisten, doch nach rund 40 Kilometern musste auch er kapitulieren. Böhme hatte am Vortag durch einen Defekt alle Chancen eingebüßt.

 

Kuglers Flucht wird sieben Kilometer vor dem Ziel beendet

Zu diesem Zeitpunkt wurden etwa zwei Minuten Vorsprung gemeldet und bei den Verfolgern wollte man sich das nicht mehr tatenlos mit ansehen.

Lakata zog mit Macht über die Wellen drüber, so dass die Gruppe immer kleiner wurde. Sieben Kilometer vor dem Ziel wurde Kuglers Flucht von Lakata, Platt, Moos, Genze und Mennen beendet.

„Sie haben mich an der letzten Welle erreicht. Wäre es ein bisschen später gewesen, hätte ich vermutlich noch mitfahren können, aber dann war der Ofen aus“, erklärte Kugler.

Mennen verlor den Anschluss, Genze versteuerte sich und Lakata ließ sich als Etappensieger feiern. „Es war ein super Rennen heute. Ich hatte nicht ganz die besten Beine, aber es hat gereicht um dabei zu bleiben. Es wurde ganz schön Vollgas gefahren und taktisch war die Etappe sehr interessant. Ich bin jetzt erst mal froh über den Etappensieg. Morgen werden wir sehen, was noch möglich ist. Ich gebe jedenfalls alles“, sagte Lakata.

 

Zwei Sekunden sind kein Ruhekissen

Karl Platt hat durch den letzten Zwischensprint zwei Sekunden Vorsprung gegenüber dem Ex-Weltmeister heraus geholt. Ein Ruhekissen ist das natürlich nicht. Und die verbleibenden zwei Sprint-Wertungen auf der Schlussetappe von Ebingen nach Hechingen könnten den Dreikampf um die Gesamtwertung mitentscheiden.

„Heute war es teilweise unübersichtlich, aber ziemlich schnell. Respekt vor Andreas Kugler, das war schon stark, was der heute gezeigt hat. Morgen sind wir gefordert, aber ich will das Trikot natürlich verteidigen“, meinte Karl Platt.

 

Das sportliche Niveau bei den Herren scheint in diesem Jahr noch einmal angezogen zu haben. „Da vorne, das ist absolute Weltspitze im Marathon. Die machen ganz schön Rally hier“, meinte Lokalamatador Torsten Marx aus Hechingen, der als als Tagesneunter mit 4:33 Minuten Rückstand das Ziel erreichte. Auch Ex-Straßenprofi Uwe Hardter (11., +4:33) findet das „Niveau echt krass“.

 

Hellstern baut Führung bei den Damen aus

Bei den Damen ist es nicht ganz so hoch, doch was Ann-Kathrin Hellstern bei ihrem zweiten Etappensieg zeigte, das war auch schon ganz beachtlich. Die Freiburgerin überquerte mit 1:39 Minuten Vorsprung auf Gabi Stanger (Dettingen/E.) als Erste die Ziellinie und zementierte damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung.

Auf Rang drei kam erneut Ivonne Kraft (Gaggenau), die aber schon 16:01 Minuten zurück lag.

 

Mehr Informationen auf www.sparkasse-trans-zollernalb.de

(Quelle: )

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