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26.09.2011 | 16:49 h

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Teamreports

 

Saisonende nach Ellenbogenbruch

Unerfreuliches Bundesliga-Wochenende für das Central Haibike Pro Team: Sabine Spitz verletzt, Elisabeth Brandau auf Rang 9

© Maasewerd

© Maasewerd

Olympiasiegerin Sabine Spitz stürzte beim Training in Bad Salzdetfurth
unglücklich und brach sich den Radius-Kopf des linken Ellenbogens. Elisabeth
Brandau fand beim Rennen am Sonntag nach Schaltproblemen keinen
Rhythmus und wurde im letzten Bundesliga Rennen des Jahres Neunte. In
der abschließenden Gesamtwertung belegt sie als beste Deutsche, Rang 6.
Viel schlimmer hätte es beim Bundesliga-Finale im Harz kaum kommen
können.

Sabine Spitz wagte sich am Samstag zum ersten Mal an ein Sprint-
Rennen. Doch das große Malheur passierte schon beim Warmfahren. Sie trat
aufgrund eines technischen Problems plötzlich ins Leere, flog schräg über
den Lenker und prallte mit dem Arm auf den Boden. Erst einmal schien alles
in Ordnung, lediglich eine Platzwunde am Knie und leichte Schmerzen im
Unterarm waren die unmittelbare Folge. Deshalb trat die Deutsche Meisterin
zu ihrem ersten Bundesliga-Sprint mit Qualifikations-Lauf und Finale auch
noch an und wurde Fünfte. Selbst eine Trainingrunde auf dem sehr
anspruchsvollen 4,5km langen Rundkurs in Bad Salzdetfurth war noch
möglich. Am späten Abend verschlimmerten sich die Schmerzen im
Ellenbogen aber deutlich und nach einer unangenehmen Nacht fuhr sie am
Morgen ins Krankenhaus nach Hildesheim.

Dort wurde der Bruch des Radius- Köpfchens festgestellt. Eine Gips-Schiene war unvermeidlich. „Die Saison ist damit gelaufen. Das ist wirklich schade, denn ich wollte im Finale nochmals um den Sieg mitfahren und hatte mich deshalb gut vorbereitet“, zeigte sich Sabine Spitz nach der Hiobsbotschaft frustriert. Der geplante Start bei der Marathon-Worldseries in Ornans (Frankreich) am kommenden Wochenende fällt damit ebenfalls flach. Ob operiert werden muss, soll erst noch abgeklärt werden. Für Sabine Spitz ist das damit der Schlusspunkt einer Saison mit vielen Problemen, die immer wieder den Formaufbau störten und bessere Resultate verhinderten.


Für Elisabeth Brandau gab es unter dem Eindruck der Verletzung ihrer
Teamkollegin auch kein Erfolgserlebnis. Sie war am Anfang des Rennens
noch gut dabei. Doch dann verlor sie durch Schaltprobleme auf der extrem
trockenen und ruppigen Runde den Rhythmus. „ Die Beine wären eigentlich
gut gewesen“, erzählte Elisabeth Brandau. Mehr als Rang neun, 5:27
Minuten hinter Siegerin Irina Kalentieva (Russland, 1:20:30 Stunden), war
so nicht drin. In der Bundesliga-Gesamtwertung reichte das als beste
Deutsche zu Platz sechs, während Sabine Spitz das Klassement als Achte
abschloss.


Kathrin Stirnemann wagte sich derweil in Baden (Schweiz) auf das Radcross-
Terrain. Nach einem guten Start lag sie auf Rang drei, fiel aber durch einen
Sturz auf Platz acht zurück. Am Ende wurde sie mit der schnellsten
Rundenzeit noch sechste.

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