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22.09.2011 | 00:00 h

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Rothaus Poison-Bikes: Bundesliga-Finale/Trans-Zollernalb

Alexandra Engen: Nicht rechnen sondern Vollgas fahren

Das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth bildet am Wochenende den Saison-Abschluss für Alexandra Engen und Hanna Klein vom Team Rothaus Poison-Bikes. Ihr Teamkollege Christian Pfäffle will dort den Sieg im Junioren-Gesamtklassement perfekt machen. Derweil starten Andreas Kleiber und Julian Biefang ab Freitag bei der Etappenfahrt Trans-Zollernalb.

 

Es ist das Ende einer langen Saison, die Sportler sind müde, die Motivation sinkt. Aber von Alexandra Engen bekommt man Sätze zu hören, die könnten auch aus der Mitte der Saison stammen. „Ich freue mich auf den Sprint am Samstag und die Strecke in Bad Salzdetfurth finde ich cool. Ich werde einfach Vollgas fahren“, sagt die Schwedin vor dem Wochenende, das den Knopf an das Wettkampfjahr 2011 macht.

Genau genommen geht es bei Alexandra Engen sogar noch um etwas. Sie liegt vor dem Bundesliga-Finale in der Solestadt auf Rang drei in der Gesamtwertung. An die Dänin Annika Langvad, die in Führung liegt, kann sie kaum noch heran kommen, die zweitplatzierte Polin Maja Wloszczowska hat nicht gemeldet. Doch mit Sabine Spitz und der Österreicherin Lisi Osl  sitzen ihr zwei Fahrerinnen im Nacken, die auf dem Papier stärker sind.

„Rechnen bringt nichts. Ich fahre so schnell ich kann. Dann werden wir sehen“, sagt Engen. In der Sprint-Gesamtwertung liegt sie allerdings vorne. Und wenn nichts Außergewöhnliches passiert, dann müsste sie die auch für sich entscheiden können.

 

Hanna Klein hofft zum Saisonende auf einen Wettkampf, der ihr ein gutes Gefühl in die Trainingspause mitgibt. „Mein Husten ist noch nicht komplett weg, aber ich hoffe, ich kann noch mal ein gutes Rennen fahren“, sagt sie. Sie liegt in der Gesamtwertung auf Rang acht. Das Podium ist kaum noch in Reichweite, schon weil sich im Feld neben Osl, Langvad und Spitz mit Gunn-Rita Dahle-Flesjaa aus Norwegen und Irina Kalentieva aus Russland noch zwei weitere Weltklassefahrerinnen befinden.

 

Pfäffle braucht mindestens Platz vier

Ganz oben stehen, das hat sich Christian Pfäffle vorgenommen. Der Junior aus Neuffen will seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen. Schärfster Verfolger ist Junioren-Europameister Jens Schuermans aus Belgien. Der hat gegenüber Pfäffle seinen Start angekündigt, stand aber bis Mittwoch noch nicht auf der Startliste.

Falls der Belgier kommt und gewinnt, dann müsste Pfäffle mindestens Vierter werden. Das sollte ihm unter normalen Umständen gelingen. „Ich habe vergangene Woche ein bisschen gekränkelt, aber das sollte sich nicht groß auswirken. Die Gesamtwertung ist am Sonntag mein Hauptziel“, sagt Pfäffle und fügt hinzu: „Bad Salzdetfurth ist eine meiner Lieblingsstrecken. Die macht Spaß zu fahren.“

Der Breitnauer Heiko Hog hat vergangenes Wochenende beim Schwarzwälder Täler-Cup gute Form unter Beweis gestellt. Wenn er sein Rennen zu Ende bringt, dann liegt ein Ergebnis unter den besten 15 drin.

Für Lena Wehrle geht es in ihrem letzten Rennen in der Kategorie der Juniorinnen auch um einen erfreulichen Saisonabschluss. Sie hat es in ihrem Wettkampf immerhin mit Vize-Weltmeisterin Lena Putz (Röhrnbach) und mit der EM-Dritten Johanna Techt (Lindau) zu tun.

 

Hochkarätige Konkurrenz für Kleiber und Biefang

Auf ganz anderem Terrain sind von Freitag bis Sonntag Andreas Kleiber und Julian Biefang unterwegs. Sie fahren die MTB-Etappenfahrt Trans-Zollernalb mit, die am Freitag in Haigerloch-Bad Imnau startet und auf drei Etappen über Balingen und Ebingen nach Hechingen führt.

Beide konnten am vergangenen Sonntag die Deutsche Marathon-Meisterschaft in St. Ingbert nicht beenden. Bei Kleiber stellte bei regnerischem Wetter nach 40 Kilometer die Vorderradbremse komplett ihren Dienst ein und Biefang plagte sich mit Rückenproblemen herum.

Bei der Trans-Zollernalb, die Kleiber vor einem Jahr auf Rang 15 beenden konnte, treffen sie auf hochkarätige Konkurrenz. Ex-Marathon-Weltmeister Alban Lakata (Österreich) führt das Feld an. Der deutsche Vize-Meister Karl Platt (Osthofen) und der schweizer Vize-Meister Alexandre Moos sind zwei weitere Weltklasse-Marathon-Fahrer, die für Kleiber und Biefang die Messlatte sehr hoch legen.

Zusätzliche Infos zum Team Rothaus Poison-Bikes finden sie unter www.rothaus-poison-bikes.de

(Quelle: )

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