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18.08.2010 | 10:59 h

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Thomas Hebestreit

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Marathon

 

Nachlese: Erzgebirgsmarathon – Kein Staub, nirgends!

Nussknacker drohen mit Weihnachten, Schwibbögen für die Sieger und Gummiringe als Rundenkontrolle. In Doppelmission für das Team Bike-Planet Corratec und die »BSN« am Start: Thomas Hebestreit.

Jetzt schalt doch endlich! – Thomas Hebestreit am Alp-de-Wettin
© Nasrin Büttner/Sportograf

Uta Sladeczek im nassen Staub
© Nasrin Büttner/Sportograf

Endlich Sommer! – Marcus Sommer im Einsatz
© Nasrin Büttner/Sportograf

Thomas Hebestreit
© Nasrin Büttner/Sportograf

Uta Sladeczek (l.) auf dem Podium
© Nasrin Büttner/Sportograf

Schon die Hinfahrt ließ vermuten, dass die Strecke beim Erzgebirgsmarathon in Seiffen nicht staubig werden würde. Zunächst froh, dass es nicht nur ständig in REGENsburg regnet, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands, reiste ich mit dem Scheibenwischer auf Höchststufe nach Seiffen. Kurz bevor ich davon einen epileptischen Anfall bekam, klarte es jedoch auf. Zu spät allerdings, halb Sachsen stand unter Wasser – und damit auch die EBM-Strecke.

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Für das Team Bike-Planet Corratec standen neben mir auch Uta Sladeczek und Marcus Sommer am Start über die 100 Kilometer und 2400 Höhenmeter. Christian Teichmann und Hobbyfahrer Roland Rempl gingen die 40-Kilometer-Runde an. Während große Teile Sachsens den Keller auspumpten, standen Sonntagfrüh um neun Uhr fast 1500 Fahrer am Start. Es begannen traditonell die Diskussionen um den Race-Startblock, welche sich traditionell spätestens dann erübrigten, als die hinteren Startblöcke über die vorderen herfielen.

Nach der Einführungsrunde mit fliegendem Start ging die Hatz los. Meine Wüstenselbitz-Rippen-Prellung meldete sich auch pünktlich nach dem Abbiegen von den ersten Asphaltkilometern ins Gelände. Die Strecke des EBM wie immer: schön, abwechslungsreich und schwer. Trails, Forstwege im Wechsel mit steilen Anstiegen und Abfahrten. Und der legendäre Alp de Wettin: hunderte Zuschauer am steilen Asphaltanstieg. An der steilen Abfahrt am Seiffener Grund gab es zur Freude der Zuschauer Haltungsnoten zum Verlassen des Bikes über den Lenker. Und die Herrschaften an der Verpflegung: nett, professionell, die Ruhe weg und boten all das an, was der Bikermagen in solchen Stunden begehrt.

Die Dicke der Heilschlammpackung für Bike und Biker wuchs bereits in der ersten Runde exorbitant. Mein Bike jammerte über schmerzenden Antrieb, ich über schmerzende Rippen. Doch es lief gut. BSN-Kollege David Voll (Mountain Heroes) flog an mir vorbei – er war auf der 70er-Runde unterwegs. Am Ende der ersten Runde quittierte mein Umwerfer den Dienst: Den Rest des Rennens fuhr ich auf dem großen Blatt. Und das tat verdammt weh. Besonders am Alp de Wettin, wo mir findige Zuschauerprofis zuriefen, ich solle doch endlich schalten: sehr witzig! Und die Schmerzen wurden größer, als mein Schnitt dadurch nach unten ging und ich in der letzten Runde kräftig überholt wurde. Noch Stunden nach dem Rennen schrie ich »Schwibbogen« vor Schmerzen bei Bewegungen meiner Beine.

(Quelle: ---)

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