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11.10.2011 | 10:03 h |
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Redaktion: Michael Veit |
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People |
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Moritz Milatz sprintet beim Klassiker Roc d’Azur zum Sieg |
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Schöner als mit einem Sieg kann man sich nicht aus einer Wettkampfsaison verabschieden, dachte sich BMC-Teamleader Moritz Milatz, als er im Sprint den MTB-Klassiker Roc d’Azur in Südfrankreich für sich entschied. |
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Das Rennen entlang der Mittelmeerküste bei Frejus zählt im internationalen Rennkalender zu den ganz großen Veranstaltungen und der Sieg beim größten Bike-Festival Europas ist dementsprechend mit großem Prestige verbunden. Der 29-Jährige Freiburger Mountainbike Profi ist der erste Deutsche überhaupt, der dieses Cross-Country-Rennen gewinnen konnte. Rund 150 Meter vor dem Ziel zog Milatz den Sprint an und bezwang Marathon-Weltmeister Christoph Sauser (Specialized) aus der Schweiz, mit dem er lange an der Spitze gerungen hatte. Auf Rang drei landete überraschend der Belgier Sebastian Carabin (Petit Rechain). Komplettiert wurde das gute Abschneiden für das schweizerische BMC Racing Team zusätzlich durch Rang sieben von Teamkollege Alexandre Moos. "Ich habe gleich im Ziel gemerkt, was es bedeutet das Roc d’Azur zu gewinnen. So viele Mikrofone, Kameras und Aufmerksamkeit hatten wir als Team das ganze Jahr nicht", so der amtierende Deutsche Meister. Leider gab es auf Drängen des Weltradsportverbands UCI wegen des vorolympischen Qualifikationsmodus in diesem Jahr keine wie sonst üblichen Weltranglistenpunkte der höchsten Kategorie HC, aber das von der Tour de France-Agentur ASO veranstaltete Rennen, zieht dennoch einen riesigen Medienrummel nach sich. 470 Fahrer aus allen Teilen Europas machten sich bei angenehmen und warmen Temperaturen an den Start. Der böige und stürmische Wind aus den Vortagen, beim dem einmal sogar aus Sicherheitsgründen das Veranstaltungsgelände evakuiert werden musste, hatte sich auf ein erträgliches Maß reduziert, sodass Athleten und Zuschauermassen nahezu ideale Bedingungen vorfanden.
Moritz Milatz kontrolliert das Rennen an der Spitze Es dauerte knapp 15 Kilometer bis Moritz Milatz die Lage sondiert hatte und mit einer ersten Tempoverschärfung das Hauptfeld sprengte. Lediglich acht Fahrer blieben nach dieser Selektion über und diese Konstellation hatte dann bis etwa 15 Kilometer vor dem Ziel Bestand. Danach war es Marathon-Weltmeister Christoph Sauser aus der Schweiz, der bereits am Freitag das Rennen über die Marathondistanz gewonnen hatte, der mit einer Attacke an einem Schotteranstieg das Tempo anzog. Dieser Angriff aktivierte nochmals Moritz Milatz Kampfgeist und der Freiburger vergrößerte nun seinerseits den Druck auf die verliebenden acht Fahrer. Außer dem Belgier Sebastian Carabin konnte und wollte keiner mehr diesem Ausreißversuch folgen. "Es hat heute etwas gedauert bis ich ins Rennen gefunden habe, aber danach ging es am Berg erstaunlich gut. In den Abfahrten riskierte ich wenig um mir keinen Plattfuß einzuhandeln", so der Freiburger in Diensten des schweizerischen BMC Racing Teams. Nochmals drei Kilometer später attackiert wiederum der Schweizer Sauser und holte sich damit einen Vorsprung heraus, den Moritz Milatz allerdings wieder zufahren konnte, während der Belgier Carabin abreißen lassen musste. Etwa sechs Kilometer vor dem Ende schien dem Schweizer dann jedoch die entscheidende Attacke gelungen zu sein: "In einem leicht ansteigenden Singletrail war plötzlich eine Lücke von zehn Sekunden zu Sauser entstanden. |
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(Quelle: www.moritz-milatz.de) |
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