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04.10.2011 | 15:16 h

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Teamreports

 

Happy End: Bundesliga-Gesamtsieg für das GHOST Factory Racing Team durch Johanna Techt.

Beim Bundesliga-Gesamtsieg für das GHOST Factory Racing Team durch Johanna Techt (U19) wird Lisi Osl Gesamtdritte der Elitedamen, Mona Eiberweiser zweitbeste U23-Juniorin. Anja Gradl feiert ihr „Mini-Comeback“ nach langer Verletzungs-Durststrecke.

Lisi Osl und Johanna Techt © Ghost Racing Team

Anja Gradl © Ghost Racing Team

Es war schon eine erlesene Damen-Riege, die sich am Wochenende zum finalen Rennen der Mountainbike-Bundesliga in Bad Salzdetfurth zusammen fand. Neben der Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, der zweifachen Weltmeisterin Irina Kalentieva, war auch Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad am Start. Spitzenfahrerin Lisi Osl vom GHOST Factory Racing Team mischte vorne stets mit und hat mit Rang fünf im Cross-Country-Rennen beim Bundesliga-Finale einen nicht mehr erwarteten dritten Platz in der Gesamtwertung erkämpft. Sie strahlte, "Platz drei, das ist super!" und hatte allen Grund dazu. Lisi Osl hatte 2009 in der Solestadt schon einmal gewonnen und damit auch die Gesamtwertung der Mountainbike-Bundesliga. Anja Gradl mischte im Weltklassefeld der Elitefrauen ebenfalls ganz vorne mit und feierte mit ihrem siebten Platz ein Mini-Comeback, nachdem sie ein Sturz an der WM in Champéry nicht zum ersten Mal im Training zurückwarf. “Meine Verletzungen sind fast verheilt”, sagte sie am Start, nachdem sie auf das Rennen in Heubach noch hatte verzichten müssen. Die EM-Neunte GHOST-Fahrerin kämpfte mit Alexandra Engen um Rang sechs, war im Anstieg stärker, doch Engen konnte in den Abfahrten immer wieder aufschließen. In der letzten Runde zog die Wahl-Freiburgerin allerdings am Berg mit und nahm Gradl in der Abfahrt 17 Sekunden ab.


Selbst in Abwesenheit vom Renngeschehen wurde Johanna Techt Siegerin der Bundesliga Gesamtwertung 2011. Das von vielen mit Spannung erwartete Duell mit Vizeweltmeisterin Lena Putz fiel aus, da auch sie nicht am Start war. Damit reichte der an Grippe erkrankten U19-Fahrerin des GHOST Factory Racing Teams Johanna Techt das Punkte-Polster aus den früheren Bundesliga-Rennen zum Gesamtsieg. Mona Eiberweiser stand in Bad Salzdetfurth zwar auf der Startliste, war aber bereits im Urlaub. Dennoch konnte Manager Tom Wickles der dem finalen Rennen ferngebliebenen Deggendorferin per Handy die Frohbotschaft durchfunken, dass es zu Platz zwei in der Gesamtwertung gereicht hatte. Entscheidend dafür war nicht zuletzt Mona´s furioser Ritt inmitten des Weltklasse-Feldes der Elitefrauen eine Woche vorher in Heubach, der ihr als bester U23-Fahrerin Platz acht einbrachte.

(Quelle: )

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