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06.07.10 | 15:27 h

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Cross-Country

 

EM Israel Team-Relay: Defektpech für deutsche Staffel

Den deutschen Mountainbikern ist bei der MTB-Europameisterschaft in Haifa (Israel) der Auftakt nicht geglückt. Nach einem Reifendefekt von Startfahrer Markus Bauer landete das deutsche Quartett im Staffelrennen nur auf dem zehnten Rang. Der Sieg ging nach viermal 6,9 Kilometern an die Schweiz vor Italien und vor Tschechien.

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

© Armin M. Küstenbrück

U23-Fahrer Markus Bauer war gut ins Rennen gekommen und lag an vierter Stelle, direkt vor dem niederländischen Elite-Fahrer Rudy van Houts, als er nur 30 Meter hinter der technischen Zone einen Vorderrad-Defekt erlitt. Ein Radwechsel war nicht mehr möglich, und so musste er die verbleibenden drei Kilometer mit einem Plattfuß – also auf der Felge fahrend – hinter sich bringen und war chancenlos.

Mit fast fünf Minuten Rückstand schickte er an letzter Stelle Moritz Milatz ins Rennen. Der verkürzte den Rückstand auf die Spitze dann um eine halbe Minute und war mit sich selbst ganz zufrieden. Junior Julian Schelb wechselte an siebter Stelle, als Schlussfahrerin konnte Olympiasiegerin Sabine Spitz gegen männliche Konkurrenz allerdings nichts ausrichten und kam schließlich als Zehnte mit 6:11 Minuten Rückstand ins Ziel.

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»Das ist doch wie verhext«, ärgerte sich Bundestrainer Frank Brückner, während Markus Bauer total geknickt von dannen fuhr. »Da wäre heute was drin gewesen, ich war ja noch ganz gut dabei«, meinte er zerknirscht. Milatz bekannte, am Anfang Mühe mit der Motivation gehabt zu haben. »Aber nach dem ersten Anstieg ging es dann, und ich weiß jetzt immerhin, wie sich die Runde im Wettkampftempo anfühlt«, sagte Milatz.

 

Auch Sabine Spitz nahm diese Erkenntnis für sich mit. »Es hat sich mal wieder gezeigt, dass Training und Rennen etwas anderes sind. Seit ich heute morgen hier trainiert habe, hat sich die Strecke auch schon wieder sehr verändert. Man muss hochkonzentriert ans Werk gehen«, erklärte Spitz.

Die Schweizer holten sich indes in 1:12:22 Stunden souverän zum fünften Mal den EM-Titel im Team-Relay. Thomas Litscher, Roger Walder, Katrin Leumann und Ralph Näf siegten mit 55 Sekunden Vorsprung auf Italien (Marco Aurelio Fontana, Maximilian Vieider, Eva Lechner, Gerhard Kerschbaumer) und die überraschend starken Tschechen (+1:36), die mit Ondrej Cink, Tomas Paprstka, Tereza Hurikova und Jan Skarnitzl am Start waren.

Ergebnis EM-Staffelrennen:

  1. Schweiz       01:12:22.721     -
  2. Italien          01:13:18.581     +55.860
  3. Tschechien    01:13:59.065     +1:36.344
  4. Niederlande  01:14:34.406     +2:11.685
  5. Spanien        01:15:23.512     +3:00.791
  6. Schweden    01:15:24.855     +3:02.134
  7. Österreich    01:16:07.304     +3:44.583
  8. Dänemark    01:18:24.437     +6:01.716
  9. Israel           01:18:31.054     +6:08.333
  10. Deutschland 01:18:33.758     +6:11.037

(Quelle: )

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