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02.11.2011 | 11:59 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: |
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Marathon |
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Crocodile Trophy 2011 – Online-Tagebuch #9 |
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8. Etappe: “Vermeintlicher Ruhetag” |
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Eine vermeintlich einfache Etappe, die ich mir zur Erholung ausgesucht hatte. Topfeben und nur 89 Kilometer lang. Wenn, tja wenn wir die Nacht vorher nicht ein paar Bier zu viel und ein paar Stunden Schlaf zu wenig gehabt hätten. Darüber hinaus war die Etappe nicht ganz so einfach wie auf dem Papier. Die Schotterpisten waren derart von tiefen Rinnen durchzogen, dass ich bereits nach der Hälfte der Strecke Taubheit in beiden Händen verspürte. Dafür machte sich das Knie ganz gut. Auch, weil ich auf Anraten unserer Physiotherapeutin Diana die Sitzposition etwas verändert hatte. Ihren eigentlichen Rat “Ruhe“ konnte ich leider nicht ganz befolgen.
Das erste Mal bekam ich die Gelegenheit im Grupetto der Crocodile Trophy mitzufahren. In den großen, schnellen Gruppen weiter vorne wurde in der Regel ohne Rücksicht auf Schwächere gefahren. Wer das Tempo nicht halten konnte, der blieb einfach zurück und musste alleine weiterkämpfen. Hier wurde aufeinander Rücksicht genommen. Im Idealfall kam man geschlossen als Gruppe ins Ziel. Eine neue Erfahrung für mich. So weit hinten hielt ich mich ansonsten nicht auf. Trotz entspanntem Grundlagentraining. Dass es eine solch große Gruppe gab, lag aber wohl auch an der Einfachheit dieser Etappe.
Schließlich war ich dennoch ganz froh, dass dieser “Arbeitstag“ recht schnell vorbei ging. Die große Hitze zehrte immer noch am Körper. Je schneller man wieder aus der Sonne kam, desto besser. Die sieben Red Bull, die ich während der Etappe getrunken hatte, machten wach, waren als Wasserversorgung für den Körper aber eher weniger geeignet. Ein ausgiebiges Sonnenbad nach Zielankunft führte schließlich zum Unvermeidlichen: Ein leichter Hitzschlag. Dank zahlreicher, gekühlter Gelpads und einer langen Massage, war ich am späten Abend wieder auf den Beinen. Heute werde ich wohl nur noch den fantastischen Sternenhimmel und die Geräusche der Wildnis genießen. Die Krokodile im naheliegenden Gewässer kann man sogar von meinem Zelt aus sehen. Auch das sind Besonderheiten, die nur dieses Rennen bietet…
Gute Nacht und bis morgen.
Dirk
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(Quelle: ) |
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