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26.09.2011 | 11:37 h |
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Redaktion: Michael Veit |
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People |
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Bad Salzdetfurth: Moritz Milatz siegt und verpasst dennoch knapp |
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Und noch ein Sieg für den Leader des schweizerischen BMC-Teams zum Ende der Saison. Die Chancen für Moritz Milatz waren nicht allzu groß, um beim Finalrennen der MTB-Bundesliga 2011, die Gesamtwertung erneut - und damit zum vierten Mal - zu gewinnen. |
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Das lag in erster Linie daran, dass der Deutsche Meister bis dato nur zwei der möglichen vier Rennen bestritten hatte und er schon zu Beginn der Saison, den Fokus seiner diesjährigen Renngestaltung anders gelegt hatte. Gerade auch deshalb, hat der 29-Jährige Freiburger mit seinem vierten Sieg in Bad Salzdetfurth eine Marke hinterlassen, die so schnell keiner mehr erreichen wird. Auf einer spannenden Schlussrunde setzte er sich nach 1:38:50 Stunden mit sechs Sekunden Vorsprung gegen den Schweizer Fabian Giger (Rabobank-Giant) und 1:04 Minuten vor Manuel Fumic (Cannondale) durch. Dem Stuttgarter Fumic genügte der dritte Rang in Bad Salzdetfurth, um mit 5 Punkten Vorsprung vor Moritz Milatz, seinen ersten Bundesliga-Gesamtsieg zu feiern.
Verspätete WM-Form hält bei Milatz an Während es für die WM in Champéry vor drei Wochen mit Moritz' Form leider nicht auf den Punkt geklappt hatte, zeigen sich die Erfolge nun, erst eine Woche später in Heubach und dann mit dem Titel bei der Deutschen Marathonmeisterschaft vor einer Woche, umso eindrucksvoller. Gleichwohl verliert ein Athlet gewohnheitsmäßig zum Ende der Saison an geistiger Frische, um sich auch dann noch ausreichend motivieren zu können. Ein Problem das auch Moritz Milatz kennt, das aber bei seiner derzeitigen Spätform kaum ins Gewicht zu fallen scheint. So mag es vielleicht ein wenig verwunderlich sein, dass der 29-Jährige trotz seiner Bärenform bis zur Schlussrunde abwartete, bevor er den entscheidenden Konter setzte. "Ich wusste ja nicht wie die anderen drauf sind. Aber ich wusste, wenn ich als Erster in die Abfahrt rein komme, dann gewinne ich das Rennen. Und das Rennen gewinnen musste ich unbedingt, wollte ich noch eine Chance auf die Gesamtwertung haben", so Moritz Milatz später im Ziel.
Manuel Fumic sprengt die Ausflugsgruppe Bei Sonnenschein und warmen spätsommerlichen Temperaturen machte sich nach dem Start eine siebenköpfige Spitzengruppe um Milatz, Fumic, Giger, Fontana und den drei Merida-Piloten Hermida, Käß und van Houts auf die Reise, um zunächst eine geruhsame Bummeltour durchs schöne Umland und die malerischen Gassen von Bad Salzdetfurth zu machen. Es war schließlich der vom Sturz in Heubach noch körperlich angeschlagene Manuel Fumic, der zusammen mit Moritz in der vierten Runde zum Angriff blies. Wohl wissend, dass er bei einem Sieg von Moritz - und danach sah es zumindest nach der Körpersprache aus - mindestens Dritter werden musste, um knapp, aber sicher die Gesamtwertung zu gewinnen. Dafür waren jedoch sieben Ausflügler mindestens drei zuviel. Die Strategie von Fumic war mutig, letztendlich aber die richtige. |
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(Quelle: www.moritz-milatz.de) |
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