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07.06.2010 | 12:51 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: kg |
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Marathon |
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Alpentour Trophy #4 Finale: Hochenwarter gewinnt |
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Keine Zweifel, über wen der Sieg führen würde, ließ Uwe Hochenwarter am Schlusstag des Etappenrennens in der Region Schladming-Dachstein. |
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Mit Tagesbestzeit Nummer drei fixierte der Kärntner den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Dahinter wurde es durch einen Defekt des Zweitplatzierten noch einmal spannend. Hochenwarter im Siegestaumel»Ein Wahnsinn. Das waren die besten fünf Kilometer meines Lebens«, schnaufte ein überglücklicher Uwe Hochenwarter im Ziel am Schladminger Hauptplatz. Bis zum letzten Downhill gemeinsam mit seinem nur 20 Sekunden zurückliegenden Verfolger Bjorn Brems unterwegs, konnte er das Finale in vollen Zügen genießen, nachdem der Belgier durch einen Platten gestoppt worden war.
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Der Gesamtsieg der Alpentour Trophy bleibt damit nach zwei Siegen des Osttirolers Alban Lakata auch 2010 in Österreich. »Vor der Tour hätte ich mir das nie erwartet. Es ist alle vier Tage einfach perfekt gelaufen«, kann der 24-Jährige seinen bislang größten Sieg noch gar nicht glauben. Leisling Dritter – aber keine FeierKomplettiert wird der Erfolg des Muskelkater Genesis-Fahrers durch den dritten Platz seines Teamkollegen Matthias Leisling aus Deutschland. Dieser konnte mit dem vierten Tagesrang zwar nochmals Boden auf den defektgeplagten Bjorn Brems gutmachen, allerdings reichte sein Tagesvorsprung nicht, um den G-Skin Deforche- Athleten auch im Gesamtklassement zu überholen. Mit Bronze überaus zufrieden, konnte Leisling am Sonntag dennoch nicht feiern – der 22-Jährige hatte Montagmorgen eine Fachabitur-Prüfung zu schreiben. Bjorn Brems: »Gelitten wie ein Hund«»Uwe war heute extrem stark. Trotzdem ist es mir zumindest gelungen, die Bergwertung zu holen. Ich habe gelitten wie ein Hund, aber nun bin ich sehr glücklich«, zog Bjorn Brems zufrieden Bilanz. Nach seinem Schlauchwechsel in Rekordzeit wurde der Belgier am Schluss auch noch durch eine klemmende Kette gebremst und musste ins Ziel laufen. In der Tageswertung erhielt somit eine vierköpfige Verfolgergruppe ihre Chance. Ellbogen an Ellbogen raste sie in 4X-Manier den Schluss-Downhill hinunter, den anschließenden Sprint entschied Tim Wynants (BEL) vor Benjamin Sonntag (GER) für sich. Doppelerfolg für UkrainerinnenBei den Damen wiederholte sich das Bild der letzten beiden Tage: Die 23-jährige Natalia Krompets überquerte unmittelbar vor ihrer erst 17-jährigen Teamkollegin Yana Belomoyna die Zielline – Doppelerfolg für das ukrainische Nationalteam. »Das ist mein erster großer Sieg. Am Anfang hatte ich Probleme mit der Kälte und den ungewohnt langen Anstiegen. Dann habe ich aber meinen Rhythmus gefunden«, erzählt Gesamtsiegerin Krompets, die erst seit diesem Jahr eine Elite-Lizenz besitzt. |
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(Quelle: PM Lisi Hager) |
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