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19.12.2009 | 07:03 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Karl Groß |
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Gesundheit |
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Wollen, aber nicht können: Das Problem Dopingkontrolle |
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Ergebnisse einer Studie zum psychogenen Harnverhalten: Die Universität Potsdam führte in Kooperation mit den Universitäten Köln und Kopenhagen eine Studie zu Problemen während der Dopingkontrollen durch. |
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Im Folgenden eine Kurzinformation über die wesentlichsten Ergebnisse der Untersuchung. Die Studie gilt als abgeschlossen, jedoch wird im nächsten Jahr eine weitere Studie die Forschung zu dem Thema fortführen. Immer häufiger sehen sich Leistungssportlerinnen und -sportler mit dem Problem konfrontiert, bei Dopingkontrollen nicht urinieren zu können, u.a. trotz erheblichen Harndrangs. Erste Ergebnisse brachte nun eine internationale Kooperationsstudie der Universitäten Potsdam, Kopenhagen und Köln. Mittels Online-Untersuchung, an welcher sich zirka 500 internationale Top-Athletinnen und -Athleten aus verschiedenen Sportarten interessiert zeigten (mit insgesamt ca. 90 vollständigen Datensätzen zur Analyse), wurden verschiedene Aspekte, welche für das psychogene Harnverhalten auslösend sein können, untersucht. -------------------------------------------------------------
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So zeigte sich zum einen, dass es weder Geschlechts-, noch Altersunterschiede gibt. Weiterhin tritt das Verhalten in allen Sportarten und auf jedem Leistungsniveau auf. Hierbei zeigte sich, dass bei ca. 50 Prozent der Athletinnen und Athleten bei mindestens 50 Prozent der Dopingkontrollen Probleme auftreten. Verzögerung von mehr als einer Stunde fanden sich bei 46 Prozent der Betroffenen. Über die Hälfte der Befragten gab an, dass das psychogene Harnverhalten eher mental als körperlich bedingt sei, 18 Prozent fühlten sich dadurch in ihrer Erholung nach Wettkämpfen und Training beeinträchtigt. Als bedeutsam zeigte sich, dass psychogenes Harnverhalten ein von der klinischen Störung Paruresis, welche psychisch bedingte Urinationsprobleme z.B. auf öffentlichen Toiletten bezeichnet, unterscheidbares Phänomen ist. Insgesamt sprach sich die Mehrzahl der Betroffenen als offen für alternative Prozeduren, z.B. die Verwendung eines Urinmarkers, aus. |
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(Quelle: PM Universität Potsdam – Dipl.-Psych. Katharina Strahler) |
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