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10.03.2005 | 19:49 h

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Essen gegen Grippewelle

(10.03.05/mjh) Der beste Tipp zur Stärkung des Immunsystems: richtig essen! Eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Kost stärkt das Immunsystem.

 

Außerdem bekämpft sie bestehende Infektionserkrankungen wirkungsvoll, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Gerade im Winter steigt die Erkältungsrate, bedingt durch feuchtes Wetter und niedrige Temperaturen, an. Daher ist es in dieser Zeit besonders wichtig, sein Immunsystem zu stärken und so seine Widerstandskraft gegenüber Erkältungs- und Grippeviren zu erhöhen. Die wichtigsten Tipps zur Stärkung des Immunsystems:


1. Vitaminreiche Ernährungsweise:


Die Vitamine A, C und E sind im Besonderen in der Lage, freie Radikale, die durch Krankheitserreger und Fremdstoffe gebildet werden und das Immunsystem schwächen, abzufangen und unschädlich zu machen. Neben einer vitaminreichen Ernährungsweise können Vitaminpräparate eine sinnvolle Nahrungsergänzung darstellen.


2. Zinkreiche Ernährungsweise:


Zink trägt zur Aktivierung von Fresszellen bei und unterstützt die Produktion von Antikörpern. Zinkreiche Nahrungsmittel sind beispielsweise Rindfleisch, Innereien oder Austern.


3. Pro- und Präbiotika:


Probiotika sind definierte, lebende Mikroorganismen bestimmter Stämme von Milchsäurebakterien und Bifidusbakterien. Präbiotika sind Ballaststoffe, die das Wachstum der Probiotika fördern und die Immunfunktion verbessern. Gemeinsam stärken sie das darmassoziierte Immunsystem und schützen so die Schleimhaut des Darmes vor dem Eindringen von Krankheitserregern.


4. Körperliche Abhärtung und Aktivität:


Ziel der körperlichen Abhärtung ist eine verbesserte Abwehr gegenüber Erkältungsinfekten, etwa durch regelmäßige Saunagänge oder Wechselduschen. Sport beeinflusst das Immunsystem dauerhaft positiv. Um eine immunanregende Wirkung zu erzielen, reicht es völlig aus, sich etwa dreimal pro Woche 30 bis 60 Minuten in Form von Schwimmen, Joggen, Radfahren oder längeren Spaziergängen zu bewegen.


5. Stressabbau:


Stress hemmt, beispielsweise durch die vermehrte Ausschüttung des Hormons Adrenalin, die Antikörperproduktion und so die Immunabwehr. Entspannungstechniken, ausreichender, erholsamer Schlaf und eine optimistische Lebenshaltung wirken dem entgegen.

(Quelle: www.ernaehrungsmed.de (#: 8290))

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